Insekten der Großstadt Köln – Nutzungshinweise & Glossar

Zur Zeit umfasst die dem Projekt zugrundeliegende Datenbank etwa 48.000 Datensätze – nach Abschluss des Projektes werden es vermutlich etwa doppelt so viele sein. Eine solche Datenmenge übersichtlich im Internet zu präsentieren, stellt eine besondere Herausforderung dar. Einerseits soll jeder naturkundlich interessierte Mensch möglichst einfach auf die Daten zugreifen können, andererseits muss aber trotzdem die wissenschaftliche Genauigkeit gewährleistet bleiben. Die folgenden Hinweise und Erläuterungen sollen den Einstieg erleichtern:

Sie möchten wissen,

  • wie viele Insektenarten in Köln vorkommen? Die Übersicht listet alle in Deutschland vertretenen Insektenordnungen auf und nennt die Anzahl der jeweils in Köln nachgewiesenen Arten.
  • welche Arten genau in Köln vorkommen? Die Artenliste führt alle Arten einzeln auf.
  • wo in Köln Insekten untersucht wurden? Die Seite Fundorte zeigt eine Karte mit allen Fundorten und nennt die Anzahl der dort jeweils nachgewiesenen Arten.
  • an welchen Fundorten eine konkrete Art bislang gefunden wurde? Die Fundortartenliste gibt Ihnen die Antwort.
  • welche Arten in Köln Blüten besuchen? Die Seite Bestäuber listet alle Insektenfamilien auf, deren Vertreter Blüten besuchen; die Artenliste und die Fundortartenliste enthalten jeweils eine Spalte mit der Information, ob die jeweilige Art Blüten besucht oder nicht.
  • ob es Bilder der verschiedenen Arten zu sehen gibt? In vielen Fällen ja, indem in der Artenliste oder der Fundortartenliste auf einen dort verfügbaren Link („Infogalerie“, „GBIF“ oder „BIN“) geklickt wird.
  • wie man den Insekten helfen kann? Umfassende Antworten finden Sie in den Handlungsempfehlungen.

Sie fragen sich,

  • warum eine Insektenart, die Sie aus Köln kennen, in den Listen fehlt? Am wahrscheinlichsten ist es, dass sich nur der Name geändert hat; hier hilft ggf. eine Suche in der Spalte „Taxon laut Quelle“ in der Tabelle Nomenklatur und Synonyme. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Nachweis tatsächlich gar nicht aus dem Kölner Stadtgebiet stammt, sondern aus der Umgebung (z.B. im Fall von Fundortbezeichnungen wie „Köln-Bensberg“ oder „südliche Wahner Heide“).
  • warum auf einer Seite mit einer Tabelle nach dem Klicken auf einen Link immer ein neuer Tab in Ihrem Browser geöffnet wird? Da es sich um dynamische Tabellen handelt, würde ein Vor- und Zurücknavigieren im selben Tab jeweils zur vollständigen Neuabfrage der Tabellen führen – dies würde unnötigen Datenverkehr verursachen und etwaige Filtereinstellungen würden immer wieder verloren gehen.
  • ob die Daten genutzt werden dürfen? Alle Daten der Tabellen stehen der Allgemeinheit zur Verfügung und können sehr einfach heruntergeladen werden.

Und was bedeutet eigentlich

  • GBIF? GBIF ist die Abkürzung der Global Biodiversity Information Facility (Globale Informationseinrichtung zur Biodiversität) – ein internationales Netzwerk und eine Dateninfrastruktur, die darauf abzielt, jedem überall offenen Zugang zu Daten über alle Arten von Leben auf der Erde zu ermöglichen. Auf den Seiten von GBIF können für fast alle Arten umfangreiche Informationen wie beispielsweise Bilder, Fundkarten oder Phänologien eingesehen werden.
  • DNA-Metabarcoding? Es handelt sich um eine Methode der Artbestimmung auf Basis genetischer Informationen. Eine Erläuterung der Vorgehensweise und der Vor- und Nachteile der Methode findet sich auf der Seite DNA-Metabarcoding.
  • BIN? BIN ist die Abkürzung für „Barcode Index Number“. Das dem DNA-Barcoding zugrundeliegende Barcode of Life Data System nutzt BINs, um sehr ähnliche DNA-Sequenzen zusammenzufassen und eindeutig zu benennen. BINs können stellvertretend als Arten angesehen werden („BIN-Arten“), unabhängig davon, ob ihnen schon ein wissenschaftlicher Artname zugeordnet wurde oder nicht. Siehe auch DNA-Metabarcoding.